Kalkulation

Die Kalkulation I (Wareneingangskalkulation) im Handel dokumentiert die Differenz zwischen dem Einstandspreis und dem angebotenen Endverbraucherpreis einschl. Mehrwertsteuer. Ausgewiesen und bewertet wird die Kalkulation überwiegend in Prozent des Verkaufspreises.

Aufgrund der durchsetzbaren Marktpreise haben sich für unterschiedliche Warengruppen völlig differenzierte Kalkulationsspannen entwickelt. Während für z.B. Lebensmittel, Getränke und Zeitschriften geringe Spannen erzielt werden, belaufen sich die Kalkulationen für Hartwaren und Textilien in völlig anderen Größenordnungen.

Zu berücksichtigen bei der Wareneingangskalkulation ist immer, dass diese auch die nachträglichen Preisabschriften und unvermeidbare Inventurdifferenzen auffangen muss. Preisabschriften werden notwendig, um der Alterung des Warenlagers vorzubeugen, andererseits sind diese auch standort- und konkurrenzbedingt einzusetzen. Auch bei einem aktuellen, schnelldrehenden Warenlager sind Preisänderungen unvermeidlich. Der Kunde will einen gewissen Anteil an preisreduzierter Ware sehen, um eine für ihn attraktive Einkaufsstätte zu besuchen.

Diese kurze Darstellung zeigt, dass bei der Festlegung der Wareneingangskalkulation einerseits Erträge verschenkt werden können, andererseits ein nicht markt- und wettbewerbsfähiger Endverbraucherpreis festgelegt wird.

Wir beraten und unterstützen unsere Mandanten zur Festlegung einer optimalen und marktgerechten Kalkulation als Grundlage für ein erfolgreiches Handeln im Markt.

Die Unternehmensberatung Kerkhoff & Schapdick GbR hat sich auf den Handel spezialisiert und steht als Branchenkenner für alle Fragen zur Kalkulation als auch für weitere betriebswirtschaftliche Themen zur Verfügung.

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